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Reisethrombose

Sicher in den Urlaub und gesund wieder heim!

 

 Von Mag.pharm. Andreas Berger

 

Die Reisethrombose ist eine Spezialform der "Sitzthrombose".

Jede vielstündige Reisedauer, vor allem in sitzender Position, hauptsächlich im Flugzeug, aber auch in Bus oder Bahn, verlangsamt den Blutfluss in den tiefen Beinvenen - es kann zur Thrombusbildung kommen. Wenn Sie auf der Reise Schlafmittel verwenden, bewegen Sie sich noch weniger. Die geringe Luftfeuchtigkeit im Flugzeug, zu wenig Flüssigkeitszufuhr und Alkoholkonsum bewirken, dass das Blut noch dickflüssiger wird. Der Blutfluss in den tiefen Beinvenen wird verlangsamt. Besonders unter diesem Einfluss kann es zur Thrombusbildung kommen. Im Falle einer Thrombose kann Ihr Bein anschwellen und schmerzen, die Haut kann sich bläulich oder rötlich verfärben.

Aber Vorsicht: Diese Symptome treten nicht immer auf, dennoch kann es zu einer Gefäßschädigung bis hin zur Lungenembolie kommen!

Risikofaktoren

Niedriges Risiko: Auch Personen ohne persönliche Risikofaktoren haben ein gewisses Risiko! Prophylaxe-Maßnahmen sind v.a. Aufstehen und Herumgehen, eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) und Verzicht auf Beruhigungsmittel.

 

Ein mittleres Risiko liegt vor bei

  • Personen mit Herzerkrankungen
    Personen mit bekannter Thrombophilie
    Personen mit großen Krampfadern
    Personen die die „Pille“ einnehmen
    Personen die unter postmenopausaler Hormonersatztherapie stehen
    Personen die an Adipositas leiden, d.h. einen Body Mass Index über 30 aufweisen.
    Personen die unter Austrocknung leiden
    Personen über 60 Jahre
    Schwangere
    Frauen nach einer Geburt

Prophylaxe-Maßnahmen: Neben den oben angeführten Maßnahmen, sollten Stützstrümpfe der Klasse I verwendet werden. In bestimmten Fällen wird der Arzt ein niedermolekulares Heparin verschreiben.

 

Ein hohes Risiko liegt vor, wenn

  • in der Vergangenheit sind bereits Thromboembolien aufgetreten sind,
    bei Vorliegen einer Krebserkrankung,
    wenn ein Bein gelenkübergreifend ruhig gestellt ist, d.h. ein Gips wurde angelegt,
    erst vor kurzem ein operativer Eingriff mit hohem Thromboserisiko durchgeführt wurde.

Prophylaxe-Maßnahmen: Neben den Maßnahmen, die bei niedrigem und mittlerem Risiko empfohlen werden, wird niedermolekulares Heparin subkutan vor dem Antritt der Reise, in der Regel 2 Stunden vorher, gegeben. Bei Rundreisen wird eine einmal tägliche Injektion notwendig. Die Dosierung richtet sich nach der Hochrisikodosierung bei internistischen Risikopatienten.

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