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Neurodermitis

Kinder leiden besonders!

15% aller Schulkinder leiden unter den typischen Symptomen wie quälendem Juckreiz, trockener aufgesprungener Haut, sowie Hautrötungen und -entzündungen.

 

 Von Mag.pharm. Andreas Berger

 

Neurodermitis ist eine chronische, juckende, oberflächliche Entzündung der Haut, die auch unter den Bezeichnungen atopische Dermatitis, atopische Ekzem, endogenes Ekzem oder Neurodermitis atopica bekannt ist. Vererbt wird die Disposition zu dieser Erkrankung, nicht aber die Erkrankung selbst!

Unterscheidbar durch das Lebensalter, in dem die Neurodermitis zum ersten Mal auftritt, bzw. durch die Körperstellen an denen sich die Symptome zeigen, können drei Formen klassifiziert werden:

Milchschorf bei Kindern bis zum zweiten Lebensjahr

Besonders die Kopfhaut und die Wangen sind gerötet und schuppen ab. Anfangs nässende Stellen trocknen und es bildet sich der typische Schorf, der wie getrocknete Milch aussieht. Später können auch andere Körperstellen betroffen sein.


Neurodermitis im Kindes- und Jugendlichenalter

Vor allem Beugeekzeme an Ellenbogen und Kniekehlen bereiten den Betroffenen einen sehr belastenden Juckreiz. Durch das häufige Kratzen verdickt und vergröbert sich die Haut an den betroffenen Stellen. Das Ekzem breitet sich auf Gesicht und Hals, Hand- und Fußgelenke aus.


Neurodermitis im Erwachsenenalter

Oft verschwindet die Erkrankung aus der Kindheit von selbst, in selteneren Fällen besteht jedoch eine lebenslange Belastung bzw. kann die Neurodermitis auch im Erwachsenenalter erstmalig ausbrechen. Betroffen sind hier vor allem Gesicht, Hals und Hände.

Kann man die Neurodermitis selbst behandeln?

Einer Selbstbehandlung sollte ein Besuch beim Arzt vorausgehen! Wichtig ist eine Differenzierung zu anderen entzündlichen Hauterkrankungen durch den Arzt. Provokationsfaktoren müssen ermittelt werden (Allergietests) und sehr stark überschießende Immunreaktionen und akute Entzündungen bedürfen oft der Behandlung mit Glukokortikoiden durch den Arzt.

Neben dieser akuten Therapie ist es aber extrem wichtig, dass der Patient Eigenverantwortung übernimmt und sich neben allgemeinen Verhaltensregeln der Basistherapie widmet:

Allgemeine Verhaltensregeln

erkennen und vermeiden von auslösenden Faktoren wie zum Beispiel

Textilien, Nahrungsmittel, Schweiß, hartes Wasser, Infekte.

Kontakt mit heißem oder kaltem Wasser auf ein Minimum reduzieren: Lauwarmes Duschen statt heiße Vollbäder!

Stress und psychische Belastungen meiden und gegebenenfalls Entspannungstechniken erlernen. Auf eine ausgewogene Ernährung achten.

Wegen der hohen Belastung durch Haare und Hautschuppen auf die Haltung von Haustieren verzichten.

Basistherapie

Unter Basistherapie versteht man die regelmäßige Pflege der Haut, auch wenn gerade kein Schub auftritt. Dabei werden spezielle Pflegeprodukte großzügig auf die Haut aufgetragen, um sie mit Feuchtigkeit zu versorgen und einzufetten.

Dabei eignen sich besonders Präparate mit Harnstoff, Panthenol, Glycerin, Zink oder Nachtkerzenöl. Polidocanol kann durch seine lokalanästhetische Wirkung den Juckreiz lindern.

Zum Waschen und Baden empfehlen sich rückfettende Produkte.

Aufgrund sehr guter persönlicher Erfahrungen empfehle ich zum Waschen und Baden gerne Balneum Hermal Badezusatz, zum Eincremen des ganzen Körpers Excipial U Lipolotion und für spezielle Problemstellen, dort wo die Neurodermitis bei mir oft ausbricht, Physiogel A.I.Creme.

Bei konsequenter Basistherapie kann die Anzahl von Schüben verringert werden, bzw. oft auch ganz verhindert werden!

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